In den vergangenen Jahren haben sich Information und Wissenserwerb immer stärker von der Bringschuld nach dem top-down-Prinzip zur Holschuld gemäß dem bottom-up-Prinzip gewandelt. Durch technische Unterstützung lassen sich beide Prinzipien verbinden, indem ein Wissensgeber sein Wissen dokumentiert und ein Wissensnehmer dieses zu einem beliebigen Zeitpunkt abrufen kann. Dabei kommt beiden Mitarbeitern eine gleichwertige Verantwortung für das Lernen der Organisation zu. Beispielsweise ist es hilfreich, gute wie schlechte Erfahrungen aus Projekten oder besonderen Aufgabenstellungen in Form von kleinen Artikeln
(„lessons learned“, MikroArt? ) festzuhalten und anderen Mitarbeitern via Intranet oder innerhalb eines Team-Laufwerks zur Verfügung zu stellen. Allerdings lässt sich nicht jedes Wissen ohne Weiteres dokumentieren, weil es z.B. zu viele Variablen enthält oder zu personenabhängig ist. Auch das Abrufen erfolgt in der Praxis eher durch ein persönliches Gespräch als durch Nutzung einer entsprechenden Datenbank. Daher ist die wichtigste Voraussetzung für das Teilen von Wissen ein vertrauensvoll zusammen arbeitendes Team in einem offenen Betriebsklima mit flachen Hierarchien. Die vorrangige IT-Unterstützung ist hier die Eröffnung von Möglichkeiten für kollaboratives Arbeiten, etwa durch Bereitstellung von
group ware. Nächster Schritt:
WissenNutzen.
--
SabineMoritz - 16 May 2011
This topic: Sandbox
> WikiUsers >
SabineMoritz >
SabineMoritzSandbox >
InformationsGesellschaft >
WisSen >
InformationsManagement >
MoDelle >
ZieleAufgaben >
WissensZiele >
WissenIdentifizieren >
WissensErwerb > WissenTeilen
Topic revision:
16 May 2011, SabineMoritz
The copyright of the content on this website is held by the contributing authors, except where stated elsewhere. see CopyrightStatement. 
