Nachdem ein Wissensbedarf festgestellt wurde, besteht der nächste Schritt im Auffinden bereits vorhandenen Wissens, der entsprechenden Wissensträger und ggf. fehlenden Wissens. Dabei kann es sich sowohl um organisationsinternes, als auch um externes Wissen handeln. Hilfreich kann an dieser Stelle die Erstellung eines
Informationsquellen-portfolios sein. Wichtig ist die Herstellung von Transparenz über intern vorhandenes Know-How, z.B. durch
Expertenlisten und
Yellow Pages. Dazu ist es unabdingbar, die Kompeten-zen, das persönliche Wissen und individuelle Erfahrungen der Mitarbeiter zu kennen und zu erfassen, auch solche, die nicht direkt für berufliche Zwecke erworben wurden. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf Spezialwissen und für die Organisation kritisches Wissen gelegt werden, da hiervon u.U. der Unternehmensbestand abhängen kann, sicher aber die Vorteile gegenüber der Konkurrenz. Am Ende dieses Schrittes kann z.B. die Entwicklung von
Wissenslandkarten stehen, also graphischen Verzeichnissen von personenbezogenem Wissen und seinen Strukturen, die jeder Mitarbeiter in Bezug auf sich selbst pflegen kann, um sie aktuell zu halten, die aber entweder von allen Mitarbeitern oder von den für die Personalplanung zuständigen leitenden Mitarbeitern eingesehen werden können. Nächster Schritt:
WissensErwerb.
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SabineMoritz - 16 May 2011
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16 May 2011, SabineMoritz
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