Das gespeicherte Wissen muss regelmäßig auf seine Relevanz und Aktualität hin überprüft werden. Dazu sollten feste Verantwortlichkeiten bestehen. Dazu kann es nützlich sein, das Zugriffsverhalten bezogen auf bestimmtes Wissen zu beobachten. Auch das Notieren eines Verfallsdatums erleichtert die Überprüfung. Ungenutzte, nicht benötigte oder veraltete Daten sollten regelmäßig gelöscht werden, um die Übersichtlichkeit zu erhalten. In dieser Hinsicht kann auch Nicht-Wissen zum Unternehmenserfolg beitragen. Hinzu kommen die Anforderungen des Datenschutzes, die die Löschung personenbezogener Daten nach festgelegten Zeiträumen verlangen.

Bei diesem Schritt soll auch danach gefragt werden, ob die gesetzten Wissensziele erreicht sind oder ein Aspekt des Wissenskreislaufs verbessert werden sollte. Um dies bewerten zu können, sind vielfach Indikatoren notwendig, die bereits am Anfang des Kreislaufs benannt und an dieser Stelle erfasst werden müssen. Dies können etwa Prozessdurchlaufzeiten oder Anzahl und Qualität der gespeicherten Daten sein, allerdings sind daraus bestenfalls Hinweise zu entnehmen. Die dem Unternehmen entsprechenden Indikatoren sollten aus Gründen der Akzeptanz mit den Mitarbeitern breit diskutiert werden. Ergibt sich aus der Bewertung ein neues oder erweitertes Wissensziel, beginnt ein neuer Umlauf in der Spirale der Wissensentwicklung. WissensManagement ist ganz entscheidend abhängig von der Kultur einer OrganiSation.

-- SabineMoritz - 16 May 2011


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Topic revision: 16 May 2011, SabineMoritz
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