IT- gestützte Systeme liefern zunächst lediglich Daten, erst die Bewertung und Verarbeitung dieser Daten, etwa dass sie in einen bestimmten Zusammenhang gebracht werden, macht aus den Daten eine Information. Erst die Verarbeitung dieser Information in einem Denkprozess macht aus der Information Wissen, und zwar in der Regel zunächst implizites Wissen. Implizites Wissen ist personales Wissen. Um dieses Wissen der Organisation zugänglich zu machen, muss es geteilt und damit explizit werden. Dies kann im persönlichen Gespräch stattfinden oder über IT-gestützte Wissensmanagementsysteme (WMS). Die Anwendung dieses Wissens und das Einüben der entsprechenden Verhaltensweisen nebst der daraus gewonnenen Erfahrung machen aus Wissen Kompetenz. Bei ausreichender Erfahrung und der Fähigkeit, diese an andere weiterzugeben, spricht man von Expertise (vgl. die „Wissenstreppe“: Hasler Roumois 2007, S. 37). Um zu einer lernenden und intelligenten Organisation zu werden, bedarf es der Fähigkeit der Mitarbeiter, die Metaebene zu betreten, sich „Wissen über Wissen“ (Lehner 2006, S. 81) anzueignen. Die Unterscheidung zwischen WissensManagement und InformationsManagement ist nicht ganz klar.

-- SabineMoritz - 16 May 2011
Topic revision: r1 - 16 May 2011, SabineMoritz
 
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