Im Prozess-Modell des Wissensmanagements geht es um die Natur des Wissens. Nach Hasler Roumois (2007, S. 47 ff.) gibt es "in der abendländischen Wissenschaft zwei grundsätzliche Vorstellungen davon, wie die Welt <ist>: das ontologische und das =konstruktivistische Erklärungsmodell=". Auch Wissen kann man unter beiden Gesichtspunkten betrachten. Entweder ist Wissen ein Paket oder Objekt, das man (auch auf technischem Wege) weitergeben kann, oder es entsteht durch Interaktion in einem sozialen Prozess und kann dementsprechend auch nur in solchen Prozessen ausgetauscht werden (vgl. SCHNEIDER 1996, S. 19). Im zweiten Ansatz wird Wissen als etwas gesehen, das ständig im Fluss ist. Der Wissenstransfer geht hier überwiegend direkt von Mensch zu Mensch. Technik kann allenfalls Unterstützung liefern, indem die Kommunikation, etwa durch e-Mail, gefördert wird. WissensManagement hat hier die Aufgabe, den kommunikativen Prozess zu fördern und die organisationalen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Grundsätzlich ist WissensManagement ein Zusammenspiel der "Akteure": Mensch - Organisation - Technologie. Dementsprechend ist die Frage der OrganisationsKultur ein wichtiger Faktor, dem gegenüber die TechnologieUnterSt? ützung eher eine untergeordneten Rolle spielen kann, insbesondere in sozialen Organisationen..

-- SabineMoritz - 15 May 2011


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Topic revision: 15 May 2011, SabineMoritz
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