Nach Lehner (2006, S. 35 f.) gibt es grundsätzlich humanorientierte oder technikorientierte Ansätze, sowie integrative Ansätze, die beide miteinander verbinden. Hasler Roumois erkennt dahinter unterschiedliche Weltbilder, die in den Wissenschaften im ontologischen und im konstruktivistischen Erklärungsmodell zum Ausdruck kommen. Dementsprechend wird Wissen entweder als etwas gesehen, das als Bestand vorhanden ist und durch eine Kodifizierungsstrategie verfügbar gemacht werden kann, oder als etwas, das ständig im Fluss ist, so dass lediglich die Rahmenbedingungen für die Lern- und Interaktionsprozesse steuerbar sind. Ersteres wird auch als Objekt-Modell, letzteres als Prozess-Modell bezeich-net (vgl. Hasler Roumois 2007, S. 47 ff.). Je nach Sichtweise folgen daraus unterschiedliche Aufgabenstellungen für Wissensmanagement. Während im Objekt-Modell die IT-gestützte Erfassung und Dokumentation von Wissen vorrangig ist, ist es im Prozess-Modell die Unterstützung sozialer Prozesse zum Generieren und Teilen von Wissen, sowohl mit technischen Mitteln als auch und vor allem durch eine förderliche
OrganisationsKultur. Da es in sozialen Organisationen immer um ein Wissen über interpersonale Prozesse, also etwa
BeratungsKompetenz? , geht, erscheint mir zumindest für diesen Bereich ein Ansatz, der eher den personalen und organisationalen Aspekt berücksichtigt, erfolgversprechender. (weiter mit
ZieleAufgaben)
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SabineMoritz - 16 May 2011
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16 May 2011, SabineMoritz
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